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Eine tapfere Coronetdame die keine Chance hatte

Zu zweit zogen sie in der Pflegestelle ein, aber nur eine blieb.

Die dunklere der beiden Damen, die wir aus dem Meller Notfall (Mitte 05 kamen sehr viele Meerschweinchen aus schlechter Haltung in Melle in die Notstationen) zusammen mit Ihrer Freundin Li Si aufnahmen, hatten wir Frau Mahlzahn getauft. Sie hatte bei Aufnahme stark geschwollene Lymphknoten, starken Milbenbefall, starken Haarlingsbefall, war unterernährt und auch sonst in einem schlechten Zustand, bis dahin war sie nur eine Gebärmaschine beim Vermehrer. Sie taute aber hier sehr auf und war ein sehr liebes und sogar zutrauliches Schweinchen. Sie wickelte uns schon mit ihrer zarten, Gurkenfordernden Stimme ein und schaute sehr neugierig in die Welt.

Sie hätte so lange hier wohnen sollen, bis wir ein schönes Zuhause für sie finden, aber es kam anders. Sie hatte einen Tumor am Kiefer. Am 30.05.05 sollte dieser Tumor herausoperiert werden, aber es war nicht möglich, der Tumor war schon mit der Luftröhre und Adern und Nerven verwachsen - sie hatte keine Chance jemals ein schönes Meerschweinchenleben zu führen, sie wachte aus der Narkose nicht mehr auf.

Frau Mahlzahn von ihrer schönsten Seite:
mahlzahn

Leider waren ihre Beine und der Bauch und Rücken fast nackt von den Milben
mahlzahn