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Hiding Heidi

Wie vermittelt man eine fast fünf Jahre alte Meerschweinchendame, die bisher in einem etwa 4 m² großem Gehege wohnte, eine trockenfutterfreie und gesunde Ernährung gewöhnt ist, leicht schwerhörig zu sein scheint, die Menschen nicht besonders mag und nicht einmal gern aus der Hand frisst und deren zukünftige Halter ihr mindestens den gewohnten Lebensstandard bieten sollen? Als mir die Futtergeberin von Heidi schrieb, dass Heidi, die im letzten Jahr ihren Brommsler und dann einen Tag vorher auch ihre Partnerin Pauline verloren hatte, ein neues Zuhause sucht, war mir schon klar: das wird nicht leicht. Die bisherige Futtergeberin Meike musste sich aber schweren Herzens trennen, da sie die Tierhaltung aus gesundheitlichen Gründen wirklich nicht mehr fortführen kann.

Eigentlich wollte ich gar kein neues Schweinchen aufnehmen und schon gar nicht vier Tage nachdem ich meine kleine Feng einschläfern lassen musste. aber die Vorstellung, dass da eine so süße Heidi ganz allein sitzt und die Tatsache, dass uns klar war, dass die Bewerber für so ein Tier nicht gerade Schlange stehen würden haben mich dann doch überzeugt... na und ehrlich, wer kann solchen Schlappohren schon wiederstehen? Am 17.11.2007 zog Heidi recht überstürzt hier ein. Sie kam mir allen Gehegebewohnern gut aus, wurde von allen offensichtlich akzeptiert und hat sich schnell ein eigenes Haus erobert. Heidi war eher zurückhaltend wenn es um Menschen geht und wußte ein gutes Versteck zu schätzen - ahnt wer, woher sie ihren Zusatznamen hatte?

Leider wurde sie dann doch nur knapp 7 Jahre alt. Sie magerte ab, wir vermuten eine Schilddrüsenerkrankung und als dann noch Wucherungen dazu kamen und sie deutlich Schmerzen hatte, mußten wir sie schweren Herzens gehen lassen.

Als Andenken an ein ganz besonderes Schweinchen haben wir ihre Fotogalerie hier stehen lassen.

Heidis erster Tag in unserem Gehege

Da ganz hinten, zwischen kleinem Gehege und großer Etage, da wohnt die Hiding Heidi.... meistens. Timbu, von dessen Po wir links im Bild ein kleines Stück sehen, ist immer in ihrer Nähe und passt gut auf sie auf. Heidi
Heidi Aber: auch eine Heidi muss fressen um ihr zartes Gewicht von gerade mal 1 kg zu halten. Also traut sie sich manchmal auch aus ihrer Ecke raus... so wie hier, wo sie an der Tür zu ihrer Ecke ein wenig Möhre verspeist.
Weil die Möhre dann gar so gut schmeckte, wagte sie sich gleich noch weiter heraus und futterte zusammen mit Nalani einige Stückchen Paprika. Heidi
Heidi Von ihrem eigenen Mut fast schon überrascht, landete sie letztlich im Haus und fand es überhaupt nicht witzig, das ich sie dort auch schon wieder fotografierte. Dieser Vorwurfsvolle Blick aus ihren putzigen Glubschaugen zeigte mir deutlich: ich sollte besser aus der Entfernung fotografieren, wenn ich mehr Bilder machen wollte.
Als ich dann auf der Couch und somit weit genug weg war, machte sich Heidi auf den Weg durch das Gehege und schnüffelte sich so durch ihre neue Welt. Heidi
Heidi Dabei wurden dann auch leckere Dinge gefunden, in dem Fall Apfelbaumblätter, die sie mit offensichtlichem Genuss, aber auch sehr vorsichtigen Seitenblicken in unsere Richtung, verspeiste.
Von ihrem Mut überwältigt floh Heidi dann wieder in ihre sichere Deckung - aber von hinten ist das Schwein ja auch ganz schön ... ;) Heidi
Heidi Nun ist Heidi schon einige Tage hier und wesentlich relaxter geworden. Heidi weiß eine gute Korkröhre immer noch zu schätzen und fordert ihr Futter immer noch aus einer sicheren Deckung ein...
Allerdings traut sie sich schon schneller aus der Deckung heraus und sie steht nun schon unter den vorderen Korkröhren im Gehege um zu betteln - und nicht mehr hinten in Sicherheit. Heidi
Heidi Zeitweise wohnte Heidi mit ihrer neuen Freundin Wieselchen zusammen in einem Haus.... und das sogar sehr friedlich...