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Das Toncatier

Das Toncatier lebte, nachdem ihre Mitbewohner verstarben etwa drei Jahre alleine und hat in der Pflegestelle erst mal alle aufgemischt, sie zeige sich etwas sozial unterentwickelt. Genau so las ich es in einer Anzeige im Hamsterforum. Die Pflegestellenbesitzerin Kia war auch der Meinung, dass so ein Wesen gut in meine Truppe passt, denn meine Rentner sind unglaublich sozial und nehmen eigentlich jeden gleich lieb in ihre Mitte auf. Allerdings wohnte Tonca in Stuttgart. Ich bin ja eigentlich kein Fan davon, Tiere so weit zu transportieren, anderseits brauchte meine Truppe langsam mal wieder Verstärkung, es war ruhig geworden im Gehege und hier in der Nähe fand sich kein passendes Schweinchen (ich setze keine Babys oder Jungtiere in meine Rentnertruppe). Und so kam es, dass die kleine Tonca an einem Sonntagabend per Mitfahrgelegenheit hier her gebracht wurde. Das lief auch alles so schnell und unproblematisch ab und die Tonca war so gut "verpackt" in ihrem Kuschelsack, dass es wohl kaum schlimmer als ein Tierarztbesuch gewesen sein kann. Hier angekommen hat sie sich über das ausgelegte Futter her gemacht und hört seit dem mit dem Fressen nicht mehr auf, dazu habe ich hier im meinem Blog was geschrieben: Termite. Nach intensiver Beobachtung wurde, dass sie eine Beinfehlstellung hat. Sie sitzt immer mit vorgestreckten Vorderbeinchen und läuft auch unnatürlich. Außerdem tut sie uns mit ihren lockigen und damit unbrauchbaren Vibrissen schon ein wenig leid, warum in aller Welt muss man so behinderte Tiere züchten? Sie bekam mit der Zeit starke Gelenkschmerzen, konnte immer schlechter laufen, dazu kam ein vergrößertes Herz und viele andere Zipperlein. Am 26.10.2013 fanden wir sie am Morgen tod im Gehege, trotz intensiver medizinischer beteuung konnten wir ihr nicht helfen.

Als Erinnerung an eine kleine verfressene Schweinemaus bleibt hier ihre kleine Fotogalerie erhalten:

Tonca Sie hat ja eine so entzückende rosa Nase. Zuerst stand sie noch ein wenig unbeholfen im großen Gehege und wußte nicht so recht, wo sie hin laufen sollte.
Das dauerte aber nicht lange an und dann stiefelte sie los und erkundete völlig unerschrocken das Gehege. Tonca
Tonca Wie man hier unschwer erkennen kann, ist das Toncawesen ein Wendeschwein, auf jeder Seite sieht sie völlig anders aus, mal Schwarz, mal Beige.
Schon nach kurzer Zeit hat sie beschlossen, dass dieser Teil der Burg ihr gehört und eigentlich gehört ihr alles im Gehege - meint sie - und daran stört sich hier auch keiner ;) Tonca
Tonca Hunger hat sie immer, deshalb ist sie auch mittlerweile sehr rund geworden.
Hier sieht man ihre natürliche Körperhaltung. Die vorderen Beinchen sind immer nach vorne gestreckt und haben auch eine sehr unnatürliche Muskelbildung. Tonca
Und so schick kitschig sieht es aus, wenn Tonca es sich in unserem Weihnachtskatzenkuschelhäuschen bequem gemacht hat

Tonca