NagerInfoLemmingHamsterZwerghamsterMeerschweinchenChinchillaRatteMausDeguKaninchenRennmaus

Kleine Prinzessin Li Si

Am 08.05.2005 bist Du zusammen mit Frau Mahlzahn als Pflegetier aus dem Meller Notfall (Mitte 05 kamen sehr viele Meerschweinchen aus schlechter Haltung in Melle in die Notstationen) bei uns eingezogen. Ihr Beide hattet Parasiten, und Ihr mußtet erstmal lernen, dass es nicht nur Trockenfutter auf dieser Welt gibt und ein Gehege auch groß genug sein kann um darin zu laufen. Eigentlich hättet Ihr Beide nur so lange hier bleiben sollen, bis Ihr gesund und in gute Hände vermittelt seit. Aber es kam Anders.

Frau Mahlzahn hatte einen schnell wachsenden Tumor und überlebte die Operation am 30.05.05 nicht, hier ist ihr Nachruf zu finden: Sie hat es nicht geschafft.. So mußtest Du allein im Quarantäne Gehege wohnen, denn Du warst ja ebenfalls nicht gesund und schwanger - da wollten wir eine neue Vergesellschaftung nicht wagen. Du warst ein Satinmeerschweinchen und hattest schon die ersten Anzeichen für diese Krankheit: Osteodystrophie. Niemals hättest Du Babys bekommen dürfen - aber es war nicht zu ändern. Du hast zugenommen und warst in der Zeit sehr ruhig und wirktest fast traurig. In der Nacht zum 21.06.2005 hast Du dann zwei ganz bezaubernd schönen Meeriebabys das Leben geschenkt. Du warst eine Supermama - wie toll Du das gemacht hast kann jeder hier in Deinem Babytagebuch nachlesen. Die kleinen Wutzchen wurden größer und wilder und die Aufzucht zerrte leider sehr an Deinen Kräften. Du hast nach der Geburt stark abgenommen und es ging Dir eine Zeitlang sehr schlecht - Du konntest kaum laufen, aber Du hast Dich super um die beiden Minis gekümmert und zwischendurch ging es dir wieder etwas besser.

Als Du dann am 17.07.2005 mit Deinen Babys in das Große Gehege zu den anderen Meerschweinchen gezogen bist, da wurdest Du nochmal richtig munter. Du hast es genossen, zwischen den anderen Wutzen zu sitzen, mit ihnen zusammen zu fressen, nah bei ihnen zu liegen und Dich mit ihnen zu unterhalten. Es war schön für Dich, dass Deine Babys neue Freunde fanden und Du Dich ausruhen konntest. Es schien Dir eine Weile richtig gut zu gehen. Aber leider hast Du weiter abgenommen, Du hattest schon Schmerzen, Du hast immer sehr langsam gekaut, Dein Kiefer tat Dir weh. Zuletzt könntest Du dann gar nicht mehr richtig fressen, aber Deinen Päppelbrei, den hast Du weggeputzt wie nix. Leider kam der Tag, an dem Du auch den Brei nicht mehr fressen konntest und die Schmerzmittel Dir nicht mehr geholfen haben. Dir ging es schlecht, Du hast wieder abgenommen, Du hast den ganzen Tag nur im Heu gesessen und wolltest nichts mehr fressen. Sicher wärst Du von selber bald gegangen, aber wir wollten Dich nicht elendig verhungern lassen, das konnten wir nicht mit ansehen, so ein Ende hattest Du nicht verdient. Deine Schmerzen müssen schlimm gewesen sein, denn in den letzten Tagen fingen auch Deine Zähne (die bis dahin vorbildlich waren und keine Zangen hatten) an sich zu verfärben, sie wurden schwarz - und es wurde Zeit Dich gehen zu lassen.

Du warst nur so kurze Zeit bei uns, ich hätte Dir gern mehr Zeit mit Deinen Kindern bei uns gegönnt. Ich weiß es hat dir hier gefallen. Deine Kinder werden bei uns bleiben, sie haben Deine Krankheit vielleicht nicht und werden uns noch sehr lange an Dich erinnern.

Es vermissen Dich:
Deine Kinder Nalani und Leilani, der Oberbrommsler Barry, Oma Lisa, Kampfschweinchen Maggy, Flu Fluffig, das Quantenbit, Chaos Candy, Flitzemaus Knusperkeks und das Alaskatier
und natürlich Deine Zweibeiner Sascha und Christine.

kleine Li Si

Am 6. September 05 machte sich unsere Li Si auf zur Regenbogenbrücke um Ihrer Freundin Frau Mahlzahn zu folgen.