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Kapitel 2

Leider muss ich jetzt denjenigen die Illusion nehmen, die glauben, dass das so einfach funktioniert hat...

Zum Glück hatte ich auf den guten Rat einer Freundin gehört, die mir dazu riet, wenigstens die jüngeren Böckchen kastrieren zu lassen. Charlie, mein Ältester, kann leider nicht mehr kastriert werden, da er inzwischen knapp 6 Jahre alt ist und eine OP für ihn jetzt zu riskant wäre.

Als Zoohandlungsschweinchen wurde Purzel früher höchstwahrscheinlich zu früh von seiner Mutter getrennt, so dass er sehr schwächlich war und in der engen Box in der Zoohandlung von den dominanteren Böcken sehr bedrängt wurde. Ich musste lernen, dass auch Meerschweinchen ein Trauma haben können, denn Purzel hat schon nach wenigen Wochen alle anderen drei Böckchen gebissen. Die Streitigkeiten haben sich auch nicht mehr gelegt, so dass ich ihn aus der Gruppe nehmen musste. Er durfte dann mit Gina (links) und Lara (rechts), zwei Mädchen aus einer Notstation, den oberen Teil des Geheges beziehen:

Meerschweinchen

Doch auch unter den anderen drei Böckchen hielt die Harmonie nicht lange an. Schon ein Umstellen der Einrichtungsgegenstände im Jungsgehege hat als Auslöser für neue blutige Beißereien ausgereicht. Da ich Charlie in den ersten Monaten alleine gehalten hatte, konnte ihm kein älteres Tier die "Benimmregeln" in einer Gruppe beibringen. Mit so einem schlecht sozialisierten Tier kann leider kaum ein anderes Schweinchen klarkommen. Zum Glück habe ich in Pius so ein sehr gut sozialisiertes Tierchen, der dem Charlie all seine Eigenarten verzeiht. Ich musste also jetzt das gesamte Gehege nochmals umbauen und umstellen, so dass ich im unteren Teil zwei getrennte Gehege schaffen konnte. Charlie und Pius wohnen jetzt im oberen Teil des Geheges, während Purzel und Feivel mit ihren Mädels unten wohnen dürfen:

Meerschweinchen

Auf dem Foto sehen alle Gehege noch etwas leer aus, inzwischen gibt es mehr Einrichtungsgegenstände. Im linken unteren Teil wohnt jetzt also Purzel mit seinen zwei Mädels und unten rechts Feivel mit seiner neuen Freundin Nina (ebenfalls aus einer Notstation). Das sind die zwei bei ihrer ersten Begegnung:

Meerschweinchen

Wer weitere Fragen an mich hat, kann sich gern per Mail bei mir melden: jacqueline.geiger@gmx.net

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