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So wohnen Krümel und Jack
... oder auch: Platz ist in der kleinsten Hütte

Größe des Geheges: 1,80 m x 1,80 m (=3,3 m² Bodenfläche), die Gitterelemente sind 75 cm hoch und wurden bei ebay ersteigert.

Eingerichtet ist das Gehege mit einem Kratzbaum (Höhe 75 cm) von Zooplus, einer Kuschelröhre, einer große Weidenbrücke vom Fressnapf, einer Trinkflasche, sowie einer Schale mit Heuecke und Kloecke und waschbaren Teppichen von Ikea. Unter den waschbaren Teppichen liegt noch eine Folie um den darunter liegenden Teppich zu schützen.

Gittergehege

Geschichte zur Ninihaltung:

Dank "toller" einschlägiger Literatur fing die Ninihaltung bei mir leider eher schlecht als recht an. Krümel fristete ihre Tag in einem Standartkäfig und als Partner hatte sie ein Meerschweinchen, meinen kleinen Gizmo. Als ich dann endlich stolzer Besitzer eines Internetanschlußes war, sollte sich das jedoch ganz schnell ändern. Ich informierte mich auf diversen Internetseiten und in Foren. Schnell war klar, dass es so mit meinen beiden nicht weitergehen kann (Mehr Informationen dazu sind hier zu finden: Kaninchen und Meerschweinchen?). Jeder sollte einen artgleichen Partner und mehr Platz bekommen. Leider mußte mein Gizmo eingeschläfert werden, noch bevor ich ihm ein artgerechtes Leben bescheren konnte. Das läßt mir bis heute keine Ruhe. Auch wenn es mir schwer fiel machten wir uns gleich am Tag nach Gizmos Tod auf um nun endlich einen richtigen Kerl für Krümel zufinden. Und so kam dann Jack zu uns. Nachdem er seine Kastrationsfrist abgesessen hatte wurden die beiden vergesellschaftet und sie verstanden sich eigentlich auf Anhieb prima. Endlich hatte mein Krümelchen jemand zum Schmusen und Quatsch machen.

Beim Auslauf laufen? Nee, lieber kuscheln in der Sonne!
Gittergehege

Wir wohnen hier zu zweit in einer kleinen Einraumwohnung, was die Möglichkeit, den Tieren ein großes Gehege zu bauen schon sehr erschwert. Mein Plan war eigentlich, dass die Zwei das gesamte Wohnzimmer nutzen können, auch wenn wir nicht da sind. Also wurde alles Ninisicher gemacht. Ein paar Wochen klappte das auch super, aber irgendwann war es ihnen anscheinend zu langweilig und sie dachten sich die verrücktesten Sachen aus. Zum Beispiel habe ich eine Pflanze extra hochgestellt, damit die beiden da nicht mehr rankommen und die schaffen es echt, vom Sofa aus in den Blumentopf zu springen und sich an der (zum Glück ungiftigen) Pflanze gütlich zu tun oder sie nagten direkt das Sofa an. Bei einer so kleinen Wohnung hat es dann leider nicht funktioniert alles noch sicherer zu machen. Also mußte ein neuer Plan her und der bestand dann aus eben so einem Gehege für die Zwei. Mein großer Lieblingskorbsessel mußte also weichen, um wenigstens etwas mehr Platz rauszuschlagen.

Wenn jetzt also weder ich noch mein Freund da sind müßen die beiden ins Gehege. Zum Glück sind es meist nur wenige Stunden und dann wird die Gehegetür auch schon wieder geöffnet und sie können durch die Wohnung toben, denn auch wenn das Gehege schön ist und immerhin schonmal mehr Platz bietet, als diese normalen Käfige ist es ja letztendlich für den Bewegungsdrang der Tiere immer noch zu klein, so dass meine beiden trotzdem noch ihren täglichen stundenlangen Auslauf benötigen.

Gittergehege

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