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Zwangsernähren "Päppeln" bei Nahrungsverweigerung und Krankheit

Vor der Zwangsernährung oder dem Päppeln steht grundsätzlich ein Tierarztbesuch! Verweigert das Kaninchen die Nahrungsaufnahme, wird es auf keinen Fall gepäppelt, bevor der Grund für die Nahrungsverweigerung heraus gefunden wurde. Häufiger Grund für Nahrungsverweigerung sind Schmerzen aufgrund von Krankheiten und Verdauungsproblemen, der Tierarzt wird dem Tier ein Schmerzmittel verabreichen, dies ist unerlässlich! Krankheit führt auch häufig zu Appetitlosigkeit. Häufig muss da nicht gepäppelt werden, es reicht nicht selten schon aus, dem Kaninchen gut zuzureden und ihm seine Lieblingsnahrung vor die Nase zu legen. Vor allem appetitanregende Kräuter wie Basilikum, Petersilie können helfen. Wiesengrün (Gräser, Löwenzahn und andere Wiesenkräuter) sollte nach Möglichkeit immer vorhanden sein und auch verschiedene Gemüsesorten und verschiedene Heusorten werden angeboten. Im Krankheitsfall sind Leckerchen meist besonders beliebt, Erbsenflocken, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne und weitere Leckerchen bieten hochwertige Proteine und Fette, schmecken meist immer noch und dürfen deshalb auch in größeren Mengen als üblich verfüttert werden.

Wann wird gepäppelt?

Es kann im akutem Krankheitsfall dazu kommen, dass das Kaninchen die Nahrungsaufnahme verweigert oder nur sehr wenig Nahrung aufnimmt. Vor allem nach Operationen ist es häufig nötig die Tiere wieder zur Futteraufnahme zu motivieren und sie kurzfristig mit Brei zu versorgen - warten Sie damit aber, bis das Kaninchen wieder völlig wach ist und Interesse an seiner Umgebung zeigt. Ebenso wird das Zwangsernähren nötig, wenn die Kaninchen unter Infektionen oder Kieferabszessen leiden und entweder zu geschwächt sind um selbst zu fressen oder trotz Schmerzmittelgabe zu starke Schmerzen haben.

Wichtig
Bei akuter Verstopfung wird erst dann Zwangsernährt, wenn die Verstopfung sich gelöst hat und das Tier wieder Kot absetzen kann - sonst kommt es durch das Zwangsernähren zu einer gefährlichen Magenüberladung. In so einem Fall wird vor allem Tee eingeflösst! Mehr Informationen dazu finden Sie hier: Verstopfung beim Kaninchen.

Wenn keine Nahrung selbstständig aufgenommen wird, dann ist es nötig, das Tier zwangsweise mit Nahrung zu versorgen. Wird noch selbstständig gefressen, muss nur dann zwangsweise zugefüttert werden, wenn das Tier schnell an Gewicht verliert. Wird ein Kaninchen, dass noch selbstständig versucht zu fressen dennoch massiv Zwangsernährt, kann das zu einer totalen Futterverweigerung führen.

Die Gabe von Päppelbrei in einer Schale zur freien Aufnahme kann stressfrei dafür sorgen, dass geschwächte Tiere bei Kräften bleiben und ihre Nahrung leichter aufnehmen können. Wird der Brei also selbstständig gefressen, dann ist es natürlich nicht nötig, ihn zwangsweise mit einer Spritze zuzuführen. Manche Langohren hingegen fressen den Brei gern, aber nur wenn der Halter ihn ordnungsgemäß in einer Spritze anbietet.

Warum wird gepäppelt?

Die Kaninchenverdauung funktioniert anders, als die von Menschen. Durch die nur gering vorhandene Muskulatur wird der Nahrungsbrei nur unzureichend durch den Darm transportiert. Nur eine ständige Futterzufuhr garantiert auch eine gleichmäßige Darmpassage der Nahrung. Nehmen die Kaninchen allerdings über einen längeren Zeitraum (da reicht schon ein Tag!) keine Nahrung auf, kommt es zu verschiedenen Darmproblemen. Im Darm befindlicher Speisebrei wird nicht weiter transportiert und fängt massiv an zu gären, es kommt zu Aufgasung im Darm. An anderen Stellen kollabiert der Darm und fällt regelrecht zusammen, so das es an den Stellen in Folge zu Verstopfungen und schlimmstenfalls zu einem Darmverschluss kommt. Deshalb ist eine ständige Zufuhr von Rohfaser auch bei Krankheit unerlässlich um den Darm intakt zu erhalten.

Ein weiterer und wichtiger Aspekt ist natürlich die Zufuhr von Nährstoffen. Kaninchen haben einen sehr schnellen Stoffwechsel, nehmen sie keine Nahrung auf, kommt es schnell zu Mangelerscheinungen die sich zuerst in einer Gewichtsabnahme zeigen. Nicht nur der Mangel an Kohlenhydraten (also schnell verfügbarer Energie) schwächt das Tier. Schon nach nur 2 - 3 Tagen ohne ausreichende Nahrungszufuhr kommt es zu einem Proteinmangel, der dazu führt, dass Muskelmasse abgebaut wird. Das Tier magert nicht nur ab, es wird auch zunehmend schwächer und kann sich kaum noch auf den Beinen halten. Leider wird dabei auch Muskelmasse am Herzen abgebaut, das passiert ebenfalls, wenn das Kaninchen sich bei Krankheit einseitig ernährt und nicht ausreichend Protein und Fett zugeführt wird.

Wenn Kaninchen erkranken, dann hören Sie meist sofort auf zu fressen. Man sollte sie dann auch erst einmal gewähren lassen. Bieten Sie zuerst nur ihr liebstes Futter an und reden Sie den Tieren gut zu. Eine Zwangsernährung ist erst am folgenden Tag nötig - Außnahme: Das Tier kann keine normale Nahrung aufnehmen und zeigt deutlich, dass es Hunger hat.

Päppelbreie:

Im Krankheitsfall sind radikale Futterumstellungen zu vermeiden!

Beim Tierarzt oder auch über das Internet können Sie verschiedene Futtermittel zur vorübergehenden Ernährung von kranken Tieren bekommen, hier listen wir nur die Futtermittel auf, die wir empfehlen können:

  • Sehr emfehlenswert: "Herbi Care Plus", dieses Päppelmittel ist stark vermahlen, es enthält in erster Linie Gräser, aber auch Getreide. Es lässt sich gut durch normale Spritzen aufziehen und ist damit leicht zu verabreichen. Es ist von der Zusammensetzung her optimal auf die Bedürfnisse kranker Kaninchen zugeschnitten, enthält allerdings auch viel Stärke aus Getreide und wird deshalb nicht von allen Tieren wirklich gut vertragen.
  • Empfehlenswert: "Critical Care", das normale Critical Care ist etwas grober und lässt sich deshalb mit einer normalen Spritze nur schwer verabreichen. Es enthält Timotheegras, allerdings auch Getreide, Soja und Melasse und ist damit für Tiere die sonst kein Trockenfutter bekommen nicht optimal, die meisten Meerschweinchen mögen den Geschmack nach Anis nicht. Trotzdem ist es häufig das einzige Päppelfuttermittel, dass Tierärzte vorrätig haben.
  • Empfehlenswert: "Dental Aid Herbi", ebenfalls ein stark vermahlenes Futtermittel, welches aus Gräsern, Hafer, Weizen und Apfeltrester besteht. Es lässt sich gut durch normale Spritzen aufziehen und ist damit leicht zu verabreichen. Es hat allerdings einen sehr hohen Getreideanteil und einen eher niedrigen Anteil an Rohfaser.

Sie können diese Futtermittel unter anderem hier bestellen:
Tiervitalshop
FeedMyAnimal
Premiumtierfutter.de

Diese Futtermittel bestehen aus einem Trockenpulver, welches mit warmen Wasser angerührt werden muss. Sie sind geschmacklich sehr unterschiedlich und nicht jedes Tierchen mag jeden dieser Päppelbreie, deshalb kann es durchaus sinnvoll sein, verschiedene Breiarten auszuprobieren um heraus zu finden, was Ihrem Kaninchen schmeckt. Grundsätzlich enthalten alle diese Futtermittel alle Nährstoffe, die ein krankes Tier benötigt um bei Kräften zu bleiben.

Verschiedene Internetshops bieten mittlerweile unterschiedliche Pulver als Päppelfutter an. Allerdings sind diese meist selbst zusammengestellt und enthalten häufig nicht alle Nährstoffe, die benötigt werden. Reine Päppelmittel aus Kräutern enthalten nicht genug Kohlenhydrate und Fette um ein krankes Tier optimal zu versorgen, der Rohfaseranteil hingegen ist zu hoch und kann die Darmpassage negativ beeinflussen. Andere Pulver bestehen aus Gemüsemehl, dieses enthält allerdings wiederum meist zu viel Zucker und zu wenig Proteine und Rohfaser.

Es gehört schon mehr dazu, ein ausgewogenes Päppelmittel her zu stellen als einfach nur Gemüse, Getreide oder Kräuter zu vermahlen und bestenfalls noch zu schauen, welche Kräuter bei welchen Beschwerden helfen könnten! Deshalb ist es nicht sinnvoll, solche Päppelfutter als Alleinpäppelfutter zu verwenden, sie können aber gern zusätzlich angeboten werden. Grundsätzlich empfehlen wir keine Päppelfutter die viel Soja enthalten (Sojaprodukte können Aufgasungen begünstigen, können bei übermäßiger Anwendung den Mineralien- und Eiweißhaushalt negativ beeinflussen).

Selbst hergestellt

Wenn das erkrankte Tier die Fertigmischungen nicht mag, können sie ergänzt werden. Zusatzfreie Heu/Gras- oder Kräuterpellets in Heusud oder Kamillentee aufgeweicht werden mitunter gern genommen. Pellets, getrocknetes Gemüse, Heu und Trockenkräuter können in einer Mühle (Kaffeemühle) oder mit dem Stabmixer klein gemahlen und mit Heusud (Tee aus Heu) zu einer dünnflüssigen Masse aufgerührt werden. Sind Ihre Tiere noch an ein bestimmtes Trockenfutter gewöhnt, können Sie es ebenfalls die Pelletbestandteile klein mahlen oder aufweichen und in die Mischung geben.

Folgendes kann ebenfalls das Päppelfutter ergänzen und geschmacklich anreichern:

  • Schmelzflocken/Wasser-Pampe (nur in kleinen Mengen, größere Mengen nur bei Tieren die an Getreide/Trockenfutter gewöhnt sind!)
  • Banane (diese wird püriert unter den Brei gemischt)
  • Reibeapfel
  • Alle Arten von pürriertem Gemüse
  • Babybrei: Früchte Brei, Karottenbrei oder andere milchfreie Produkte aus dem Glas für Babys ab dem 4. Monat (die für ältere Kinder enthalten oft Stücke).

Ein selbst hergestellter Päppelbrei könnte z. B. so aussehen:

  • 2 Löffel aufgeweichte/zermahlene Wiesen oder Kräuterpellets
  • 1 Tropfen Öl
  • etwas Möhrenpulver
  • 1 Tropfen Sab Simplex®

oder so

  • 1 Messlöffel Herbi Care
  • 1 Teelöffel Babybrei oder Bananenmatsch
  • 1 Tropfen Sab Simplex®

Da es bei einer verminderten Futteraufnahme, Breifütterung in Verbindung mit Inaktivität schneller zu Aufgasungen kommen kann, hat es sich als sinnvoll erwiesen, dem Päppelbrei einen Tropfen Sab Simplex® (oder ein anderes Mittel mit dem Wirkstoff Simeticon) bei zu mischen.

Sollten Ihre Tiere nicht an Trockenfutter bzw Getreideprodukte gewöhnt sein, dürfen diese auf keinen Fall als Alleinfutter zum Päppeln eingesetzt werden, auch Haferflocken sind nur in sehr geringen Mengen sinnvoll, wenn das Tier nicht dran gewöhnt ist (nie mehr als einen Löffel pro Tag).

Alle Breie werden grundsätzlich handwarm verfüttert.

Zusätzlich zum Päppelbrei werden zeitversetzt immer wieder auch andere Futtermittel angeboten. Heu muss immer vorhanden sein, frische Kräuter und Gräser können den Appetit anregen, vor allem Dill, Löwenzahn, Petersilie, Fenchelgrün werden mitunter auch von kranken Tieren noch gefressen. In Streifen geschnittenes oder geraspeltes Gemüse kann ebenfalls die Futteraufnahme begünstigen!

Wie wird gepäppelt?

Gute Erfahrungen haben wir mit Insulinspitzen (1 ml) gemacht, denen wird die Spitze abgeschnitten. Damit kann genau eine Maulfüllung Brei in das Mäulchen gegeben werden. Es gibt auch spezielle Spritzen für Päppelnahrung, diese sind beim Tierarzt zu bekommen. Es ist ebenfalls möglich, selbst Päppelspritzen her zu stellen. Dafür werden 5 oder 10 ml Spritzen verwendet. Durch die dünnen Spritzenhälse ist leider der Brei nur schlecht durch zu bekommen, aber mit einem heißem Draht können diese Hälse leicht geweitet werden und lassen so mehr Brei durch.

Die Spitze der Päppelspritze wird von der Seite hinter die Nagezähne ins Mäulchen gesteckt. Vor allem bei Tieren die sich stark wehren kann das ein Problem werden. Es gibt mehrere Möglichkeiten so ein Tier zu fixieren. Gute Erfahrungen haben wir damit gemacht, wenn wir den Hinterteil des Tieres gegen die Brust drücken, mit der Linken Hand den Kopf fixieren und mit der rechten den Päppelbrei ins Maul applizieren. Das Tier ist beim Päppeln möglichst in der natürlichen Lage zu halten. Es darf nicht zu senkrecht gehalten werden und es darf auf keinen Fall auf den Rücken gelegt werden! Es ist darauf zu achten, dass nicht zu viel Brei ins Mäulchen gegeben wird. Nach jedem Schluck ist eine Pause zu machen, damit das Tier atmen kann! Wird zu schnell gepäppelt, wird das Tier falsch gehalten und werden keine Pausen eingehalten, dann kann Futter in die Lungen kommen, dies führt zur Aspirationspneumonie - und nicht selten zum Tod des Tieres!

Welche Mengen werden verabreicht?

Alle 3 Stunden sollten die Tiere über den Tag verteilt insgesamt ca. 1/20 des Körpergewichts an Päppelbrei bekommen. Das wären z.B. bei einem 2000 g Kaninchen täglich 100 g. Ideal wären dann in etwa 15 g (=1 - 2 Esslöffel) pro Mahlzeit. Als absolutes Minimum zur Lebenserhaltung sollte die Hälfte dieser Menge gereicht werden. Die Breie müssen immer frisch zubereitet werden, nur im Ausnahmefall ist eine Lagerung im Kühlschrank sinnvoll.

Warnung

Geben Sie dem Tier auf keinen Fall zu viel Brei auf einmal, das könnte zu einer schweren Magenüberladung führen. 20 ml pro Mahlzeit sollten nicht überschritten werden. Geben Sie den Brei nach Möglichkeit 4 - 6 x am Tag - zu den üblichen Wachzeiten der Tiere. Nehmen die Tiere die Päppelspritze freiwillig an, können Sie auch häufiger Brei anbieten, wehren sich die Tiere sehr stark, ist das mit so großem Stress verbunden, dass nicht zu häufig gefüttert werden sollte.

Wichtig

Auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist zu achten, trinkt das Tier nicht selbstständlig sollten Sie ihm regelmäßig etwas Wasser, Kamillentee oder Heutee einflößen. Ist das Tier dehydriert, d.h. ausgetrocknet, dann muss es schleunigst vom Tierarzt mit einer elektrolytische Injektion behandelt werden. Eine Austrocknung des Tieres erkennt man daran, dass beim Ziehen oder Zusammendrücken einer Hautfalte diese sich nicht mehr an den Körper anlegt, sondern stehen bleibt auch dran, dass die Augen weiter hervorstehen.

Darmflora

Die Darmflora der Kaninchen wird durch das Päppeln und die unzureichende Nahrungsaufnahme meist stark belastet. Um die Darmflora im Gleichgewicht zu halten, können verschiedene Präparate eingesetzt werden. Vom Tierarzt wird häufig Bird Bene Bac verabreicht, dieses Gel besteht aus gefriergetrockneten Bakterien, welche der Darmflora helfen soll, sich wieder zur regulieren. Leider enthält Bird Bene Bac Zucker...

Einfacher und gesünder wäre es natürlich, den Tieren Blindarmkot gesunder Kaninchen anzubieten, häufig versuchen die Kaninchen von sich aus, ihren Gehegegenossen diesen Kot zu stibitzen. Als Mensch wird man da aber leider kaum dran kommen, aber es reicht auch aus, frische Köttel von gesunden Tieren aufzulösen und in den Päppelbrei zu mischen oder so zu verabreichen.

Alternativ kann Omniflora N gegeben werden. Diese Kapseln für Menschen sind in der Apotheke rezeptfrei zu bekommen. Der Inhalt der Kapseln wird in Wasser aufgelöst. Bei akutem Durchfall wird 1/5 Kapsel pro 1 kg Tier über den Tag verteilt gegeben, bei abklingendem Durchfall wird die Hälfte der Menge gegeben.

Mitunter wird behauptet, Joghurt würde sich positiv auf die Darmflora von Kaninchen auswirken - das stimmt nicht. Zwar stimmt es, dass im Joghurt die entsprechenden Bakterienkulturen lebend vorhanden sind und in Präparaten wie Omniflora N oder Bird Bene Bac nur gefriergetrocknete Kulturen, die ebenfalls aus Milchprodukten gewonnen wurden, vorhanden sind. Aber: Kaninchen vertragen Milchprodukte wegen des hohen Anteils an Milchzucker (Lactose) nur sehr schlecht. Kaninchen haben eine Lactoseintoleranz (sie stellen nur bis zum Abstillen Laktase her, welche die Lactose aufspaltet). Lactose wird von Kaninchen im Dünndarm nicht ausreichend in Galactose und Glucose aufgespalten und gelangt unverdaut in den Dickdarm, dort wird sie dann von den Darmbakterien vergoren, was zu Blähungen und Durchfall führt. Auch geringe Mengen Joghurt können diesen Effekt beim Kaninchen haben und sind deshalb bei Darmerkrankungen eher kontraproduktiv. Wird ein Joghurt mit vielen Milchsäure-Bakterien angeboten, gelangen diese zu einem großen Teil mit in den Dickdarm und spalten dort weiter Lactose auf - die Gefahr von Blähungen und Durchfall sinkt, deshalb bekommen viele Kaninchen zwar von neuartigen Joghurtsorten keinen Durchfall und keine Blähungen mehr, aber der therapeutische Nutzen ist nicht gegeben, da nur ein geringer Anteil Bakterien überhaupt im Dickdarm ankommen und durch die Lactose der Darm zusätzlich belastet wird.